Antifragil werden: Experimente designen, die das System stärker machen
Über den Workshop
Viele Organisationen experimentieren heute viel: Pilotprojekte, Innovation Labs, agile Initiativen. Doch oft bleibt der Effekt begrenzt. Das Lernen bleibt lokal, während Strukturen, Entscheidungslogiken oder Governance unverändert bleiben …
Wenn Organisationen wirklich robuster werden wollen, reicht es nicht, einfach mehr zu experimentieren. Entscheidend ist wo und wie experimentiert wird.
In diesem Workshop schauen wir daher auf die Frage: Wo sind unsere Organisationen eigentlich fragil und wie könnten gezielt designte Experimente helfen, genau dort stärker zu werden?
Gemeinsam arbeiten wir entlang von drei Schritten:
- Fragilitätszonen erkennen: Wir identifizieren typische Stellen in Organisationen, an denen kleine Störungen große Wirkung entfalten können.
- Antifragile Experimente designen: Wir lernen Prinzipien kennen, mit denen Experimente klein, reversibel und gleichzeitig strategisch relevant gestaltet werden können.
- Systemisch denken: Wir reflektieren, welche strukturellen Regeln, Entscheidungslogiken oder Governance-Mechanismen angepasst werden müssten, damit solche Experimente wirklich Wirkung entfalten.
Wir entwickeln in kleinen Gruppen ein konkretes Experiment für reale organisationale Fragilitätszonen und reflektieren, was es braucht, damit daraus mehr entsteht als nur ein weiteres Pilotprojekt.
Der Workshop richtet sich dabei an Menschen, die Organisationen oder deren Teilbereiche nicht nur stabilisieren, sondern lernfähiger und widerstandsfähiger gegenüber Unsicherheit machen wollen.
Über Markus
