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Freiräume (Un)Conference 2023

Die Freiräume (Un)Conference ist Österreichs größte Veranstaltung zu neuen Organisations- und Arbeitsformen.

Wir halten sie nach den sehr guten Erfahrungen aus 2022 wieder als dreiteilige Symphonie ab, um die Teilgeber:innen im Vor- und Nachfeld miteinander zu vernetzen und so eine Lernreise zu kreieren:

Freiräume Impressionen
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Die Leitthemen

Die Freiräume (Un)Conference beschäftigt sich mit neuen Ansätzen, Organisationen so zu gestalten, dass Mitarbeiter darin Raum für echte Zusammenarbeit, eigenverantwortliches Handeln und persönliche Entwicklung finden.

Sie orientieren sich dabei an den Leitthemen Selbst­organisation, Ganz­heit und unternehmerischer Sinn, die dem Buch Reinventing Organizations von Frederic Laloux entlehnt sind.

Diese Auseinandersetzung hat für uns durchaus auch eine persönliche und gesellschaftliche Dimension, wir fokus­sieren jedoch auf die Perspektive der Organisation und ihrer Beziehungen zu den Mitarbeitern.

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Der Schwerpunkt: »Der Wert von Arbeit«

Als Schwerpunkt der Freiräume 2023 stellen wir uns die Frage nach dem Wert von Arbeit.

Die Idee dazu ist uns gekommen, weil wir das Gefühl haben, dass sich der Wert von Arbeit gerade in vielerlei Hinsicht verändert. Immer mehr Menschen stellen sich beispielsweise die Frage, welchen Wert sie aus ihrer Arbeit ziehen (möchten), ganz abseits vom Geld am Ende des Monats. Stärker thematisiert wird in unserer Gesellschaft aktuell auch wieder die ungleiche finanzielle Bewertung von Arbeit – sei es zwischen Branchen, zwischen Hierarchiestufen in Unternehmen oder zwischen den Geschlechtern. Und dann ist da noch die grundsätzliche Frage, was wir denn überhaupt als Arbeit ansehen – beispielsweise in Abgrenzung zur Freizeit oder zu einem Ehrenamt.

Im Folgenden geben wir euch einen Überblick, was eingehende Gespräche zwischen uns, Manuela und Gregor, bisher an Unterthemen und Fragestellungen zu Tage gefördert haben. Das ist ganz bestimmt keine erschöpfende Ausleuchtung des Schwerpunkts, soll dir jedoch dabei helfen, dich zu orientieren und eigene Fragestellungen zu finden.

Wie kompensieren wir geleistete Arbeit?

Traditionell gibt es in unserer von Arbeit stark geprägten Gesellschaft so etwas wie ein Grundübereinkommen, dass Arbeit mit einer wie auch immer geartete Entlohnung kompensiert wird. Rund um diesen Tauschhandel tun sich für uns eine Reihe von Fragen auf, beispielsweise:

  • Welche Einflussfaktoren führen dazu, dass Arbeit als teuer / billig bewertet wird? Wo ändert sich das gerade?
  • Wie weit ist verbrachte Zeit eine sinnvolle Messgröße für Arbeit? Welche Alternativen gibt es?
  • Warum gibt es Freiwilligenarbeit? (Wie) wird diese kompensiert?
  • Warum wird Arbeit in unterschiedlichen Branchen monetär so unterschiedlich bewertet?
  • Warum verdienen Chef:innen in manchen Organisationen 100 mal mehr als so manche Mitarbeiter:innen?

Noch mehr Fragen in diese Richtung findest du in diesem Bild:

Wie kompensieren wir geleistete Arbeit?

Welchen Wert ziehen wir aus Arbeit, die wir leisten?

Wenn wir selbst eine Arbeit machen, ziehen wir daraus für uns einen Wert. Denn ansonsten würden wir die Arbeit wohl kaum durchführen. Eine Form von Wert ist die finanzielle Abgeltung, die wir für unsere Arbeit bekommen. Für die meisten von uns ist das jedoch nur ein Aspekt unter mehreren. Fragen, die sich bei uns aus diesem Blickwinkel ergeben, sind beispielsweise:

  • Wann fühlt sich erbrachte Arbeit für uns als wertvoll an?
  • Was sind unterschiedliche Währungen (abseits von Geld)?
  • Warum definieren sich so viele Menschen über ihre Arbeit? Was ist daran wichtig?
  • Wie kommt es zum Begriff von Bullshit-Arbeiten? Was verstehst du darunter?
  • Wie wichtig ist Sinnerleben in der Arbeit?

Noch mehr Fragen in diese Richtung findest du in diesem Bild:

Welchen Wert ziehen wir aus Arbeit, die wir leisten?

Was sehen wir überhaupt als Arbeit?

Und dann ist da noch die grundsätzliche Frage: Was ist denn überhaupt Arbeit? Wir machen ja vieles in unserem Leben, aber wann wird aus einer Tätigkeit, die wir ausüben, Arbeit? Diese Fragen sind uns rund um diese Facette beispielsweise eingefallen:

  • Warum unterscheiden wir zwischen Arbeit und Freizeit?
  • Was ist uns abseits von Arbeit etwas Wert?
  • Ist Müßiggang / Kontemplation auch (Teil von) Arbeit?
  • Warum wird manche Arbeit finanziell abgegolten und manche nicht?
  • Wie unterscheiden wir Beschäftigung von Arbeit?

In diesem Bild findest du noch weitere Fragen, die in diese Richtung gehen:

Was sehen wir überhaupt als Arbeit?
Freiräume Impressionen
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Die Teilnehmer

Die Freiräume (Un)Conference spricht alle Menschen an, die mitwirken wollen, Organi­sationen der Zukunft zu erdenken, zu erproben und Stück für Stück Wirklichkeit werden zu lassen.

Der 12. und 13. Juni 2023 wird damit zu einem Begegnungs­raum, in dem sich eine sehr bunte Mischung von Leuten mit unter­schied­lichen Vor­erfahrungen treffen:

Leute, die mit dem Status Quo in ihrem Umfeld unzufrieden sind, werden auf Praktiker­innen aus Pionier­organi­sationen treffen, die ihre Erfahrungen mit neuen Wegen der Organisations­gestaltung teilen. Neu­gierige holen sich Input von alten Hasen. Unkonventionelle Denker finden Sparring Partner für ihre Ideen. Umsetzer­innen finden konkrete Gestaltungs­ansätze für die nächsten Schritte hin zu einem Arbeiten auf Augenhöhe.

Teilnehmerstimmen

Freiräume Impressionen
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Keynotes

Christian Felber

Freiräume 2023 | Christian Felber kopfüber
Freiräume 2023 | Christian Felber erklärend

Arbeit, Wert und Gemeinwohl

Wie kommen wir zu einem guten Leben für alle?

Die alte Frage ›Leben wir, um zu arbeiten – oder arbeiten wir, um zu leben?‹ ist hochaktuell. Zum einen fragen sich immer mehr Menschen, welchen Stellenwert sie der Erwerbsarbeit in ihrem Leben einräumen wollen: Wie passen Job und Berufung in ein ›gutes Leben‹ (für alle)? Wie viel Platz gebührt oder bleibt für Eigenarbeit, Beziehungsarbeit, Fürsorgearbeit und Gemeinwesenarbeit – oder für die Erdheilung?

Und wie stehen wir zur Tatsache, dass Erwerbsarbeit oft als einzige monetär abgegolten wird, um ein Vielfaches höher als andere Arbeitsformen? Wer bewertet letztlich, welche Arbeit wie viel wert ist? Sind Märkte die letzte Instanz, sind sie überhaupt eine rechtliche, demokratische, ethische Instanz? Ist das System einfach so, oder sind wir die Herren und Frauen des Systems?

Christian Felber stellt Grundsatzfragen zum Wert und Stellenwert von Arbeit, in den größeren Kontexten eines gelungenen persönlichen Lebensentwurfs, eines guten Lebens für alle und einer nachhaltigen Wirtschaftsweise. Er spricht über Kompasse mit Zeiger auf Sinn, Glück und Gemeinwohl.

Über Christian

Christian Felber ist international gefragter Keynoter, zeitgenössischer Tänzer, Hochschullehrer und Autor mehrerer Wirtschaftsbestseller („This is not economy“, „Gemeinwohl-Ökonomie“, „Ethischer Welthandel“). Der Titel „Geld. Die neuen Spielregeln“ wurde als Wirtschaftsbuch des Jahres 2014 ausgezeichnet, die „Gemeinwohl-Ökonomie“ schaffte es 2021 auf die SPIEGEL-Bestsellerliste. Felber initiierte den Aufbau der „Genossenschaft für Gemeinwohl“ und der „Gemeinwohl-Ökonomie“. Der 1972 geborene Salzburger studierte Spanisch, Psychologie, Soziologie und Politikwissenschaft in Madrid und Wien, wo er heute lebt.

Weitere Formate

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Die Freiräume Plattform & ihr Triebwerk

Die Freiräume sind eine Plattform mit unterschiedlichen Austauschformaten. Zusätzlich zur einmal im Jahr stattfindenden Freiräume (Un)Conference bietet sie vertiefende Workshops, ein Pionier-Meetup für den Austausch zwischen Umsetzerinnen und Fokusräume als Mini-(Un)Conferences zur intensiven Auseinandersetzung mit Fokusthemen zu neuen Organisations- und Arbeitsformen.

Das Triebwerk sind Manuela Grundner, Raumschafferin und Konflikreglerin @ murbit und Gregor Karlinger, Agiler Coach und Organisationsbegleiter @ Transferio. Die beiden werden richtig leidenschaftlich, wenn es darum geht, Menschen ein Umfeld zu schaffen, das Ihnen echte Zusammenarbeit ermöglicht, eigenverantwortliches Handeln anregt und dabei persönliches Wachstum ermöglicht.

Unterstützt werden die beiden durch eine Vielzahl von Menschen, die bereits an einer Freiräume (Un)Conference teilgenommen haben, und sich den Ideen hinter den Freiräumen sehr verbunden fühlen; beispielsweise die Botschafterinnen oder die Sponsoren.

Freiräume Impressionen
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Sponsoren

Vieles auf der Freiräume (Un)Conference wäre nicht möglich ohne unsere Sponsoren. Sie eröffnen mit ihrem Beitrag neue Möglichkeitsräume; je nach Größe des Beitrags sind die Räume unterschiedlich groß. Wichtig ist uns bei der Auswahl unserer Sponsoren, dass sie sich mit den Anliegen der Freiräume verbunden fühlen.

Du möchtest auch Sponsor werden? Dann nimm Kontakt mit uns auf!

Kooperationspartner

Unsere Kooperationspartner helfen uns auf verschiedene Weise dabei, die Freiräume (Un)Conference zu einer besonderen Veranstaltung zu machen. Auch bei der Auswahl unserer Kooperationspartner ist uns wichtig, dass sie sich mit den Anliegen der Freiräume verbunden fühlen.

Du möchtest mithelfen, die Freiräume zu etwas besonderem zu machen? Dann nimm Kontakt mit uns auf!