Keynote | Resilienz braucht strukturelles Empowerment – Wie organisationale Resilienz entsteht

Über die Keynote

Vera Starker zeigt Zusammenhänge zwischen organisationaler und individueller Resilienz auf und – so ihre Kernthese – dass die Entwicklung individueller Resilienz im Arbeitskontext strukturelles Empowerment braucht.

In einem Arbeitssystem, dessen Stressmuster aktiviert sind, wird Resilienz zum Durchhalteinstrument und sie kann nur gegen das System entwickelt werden. Das ist für Menschen sehr anstrengend, denn sie können fehlende organisationale Resilienz nicht individuell kompensieren.

Daher führt Vera aus, warum und wie auf systemische Stressoren und organisationales Multitasking auf Organisationsebene reagiert werden muss, um organisationale Resilienz zu etablieren. Welche Rolle Empowerment und Selbstwirksamkeit dabei spielen, wird ebenso erläutert, wie die wissenschaftliche Basis für das Konstrukt der organisationalen Resilienz.

Das Format ist – wie bei den Freiräumen üblich – dialogisch angelegt: Impulse wechseln sich mit Murmelphasen ab, deren Blitzlichter und Fragen in einen gemeinsamen Denkraum münden.

Über Vera Starker

Vera Starker ist Wirtschaftspsychologin, Autorin und Co-Founderin des Berliner Think Tanks Next Work Innovation Garage.

Sie forscht und berät zur Frage, wie Organisationen Arbeit im digitalen Zeitalter wirksam gestalten können – insbesondere im Spannungsfeld von Fokus, Produktivität und organisationaler Resilienz.

Bekannt wurde sie u. a. durch ihre Studien zu konzentriertem Arbeiten in der Wissensarbeit und durch ihre Bücher zur Transformation der Arbeitswelt.

In ihrem neuen Buch Stop Bullshit Work zeigt sie, warum Produktivität und Resilienz weniger von individueller Disziplin als von klug gestalteten organisationalen Strukturen abhängen.

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