Was macht deine Organisation zu einem Pionier?
Als führende Unternehmensberatung für nachhaltige Gebäude, Service- und Transformations-Prozesse entwickeln wir identitätsstiftende Arbeits-, Lern- und Kulturwelten. Seit unserer Gründung vor mehr als 30 Jahren haben wir immer wieder Neuland betreten und Pionierarbeit geleistet. In der inhaltlichen Beratungsarbeit für unsere Kunden – und für uns selbst als Unternehmen.
Geleitet von den Werten Freiheit und Verantwortung sind für uns das Arbeiten in dezentralen Markt-Teams und eine partizipative Organisation mit flachen Hierarchien schon lange prägend. Seit Februar 205 wir jetzt noch ein paar Schritte weiter gegangen: Unternehmenssteuerung von außen (dem Markt) über die Markt-Teams nach innen (ins Zentrum der Organisation). Selbstorganisierte Teams mit voller wirtschaftlicher Verantwortung. Freie Rollenfindung und verteilte Führungsaufgaben.
In dieser neuen Konstellation sind wir durch ein markttechnisch herausforderndes Jahr navigiert und haben die erste(n) Krise(n) erfolgreich gemeistert.
Was verbindest du persönlich mit Resilienz und Antifragilität?
Sabine: Ich finde es sehr spannend in der Praxis zu erleben, wie eine Organisation mit großer Freiheit und breit verteilter Verantwortung in Krisensituationen funktioniert und diese meistert. In der Theorie klingt es immer sehr plausibel. Wir haben im letzten Jahr erlebt, wie Teams, die sich erst neu geformt haben, an der Krise gewachsen sind und jetzt neuen Herausforderungen von einem anderen Level weg begegnen können.
Warum sollte eine Teilnehmerin ausgerechnet zu deiner Pionierstation kommen?
Wir erzählen, wie wir in einer neu – sehr selbstorganisiert – aufgestellten Organisation ein gar nicht einfaches Jahr erfolgreich bewältigt haben, wie wir gemeinsam durch Täler gegangen sind uns neu ausgerichtet haben, was wir dabei gelernt haben und welche Fehler wir nicht mehr machen würden.
Welche Fragen bringst du selbst zur Pionierstation mit?
Wie erkennt man die Grenze zwischen Forderung und Wachsen und Überforderung (z.B. eines Teams)?
Wieviel Transparenz und Offenheit braucht es und wo wird es aber „gefährlich“?
Wie erhält man den positiven Spirit aufrecht in Krisensituationen?

Andreas Oberenzer

Sabine Zinke